Holzbau-Info
Trapezstegelement im Hallenbau

Eine Halle ist ein meist einstöckiges, ebenerdiges und über eine große Fläche überdachtes Gebäude, das den nötigen Raum bereitstellt, in ihr Waren zu produzieren oder zu lagern oder Tieren als Behausung dient.

Holzbau-Informationen

Trapezstegelement im Hallenbau

Häufig sind solche Hallen aus Holz gefertigt, begründet durch eine kostengünstigere Bauweise. Trapezstegelemente bieten im Hallenbau eine große Spannweite, wobei 50 Meter freitragend möglich sind. Stützenfreie Hallen ermöglichen viel Freiraum bei großem Platzbedarf von Maschinen oder rodukten und ermöglichen ein möglichst flexibles Layout der Fertigung.

Fichtenholzziegel

Dachkonstruktionen sind im Hallenbau bei großen Spannweiten prägend für Form und Funktion. Das Eigengewicht der Konstruktion wird umso wichtiger, je mehr die Spannweite zunimmt. Das Verhältnis der Eigenlast zu der von ihr getragenen Nutzlast bemisst eine leichte Konstruktion. Ein solches Leichtgewicht bietet das Trapezstegelement, ein hochtragfähiges Holzbauelement mit geringem Eigengewicht. Trapezstegelemente als auch Weitspannelemente verfügen durch ihre charakteristische Zellenbauweise über eine enorm hohe Tragkraft. Die Oberfläche beider Elemente weisen ein sehr markantes, hochwertiges Aussehen auf. durch die Lamellenanordnung in den Gurten entsteht ein Linienmuster.

Anforderungen an nutzbare Hallenhöhen über der 10-Meter-Marke und eine stützenfreie Spannweite ab 30 Meter gehören heute zu den wichtigsten Planungskriterien für große Hallen. Der Trend geht in Richtung Holztragwerke im Industrie- und Gewerbebau, insbesondere beim Bau von Lager- und Logistikhallen dicht gefolgt von Verkaufshallen. Dies hat seine Gründe. Ein Hallenbau mit Trapezstegelementen überzeugt sowohl im Preis- Leistungs-Verhältnis als auch in Bezug auf Brandschutz und Ökologie.