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Holzziegel und Holzbausteine aus Robinie

Besonders große Vorkommen werden in Ungarn, Rumänien und Bulgarien nachgewiesen, dort wachsen auf jeweils mehren 100000 Hektar Robinienreinbestände. Diese sind aber meist forstwirtschaftlich nicht sonderlich gepflegt und werden erst in den letzten Jahren verstärkt "kultiviert", d.h. es wird auch mittlerweile sehr viel Wert auf besseres Genmaterial und geeignete Waldbauliche Konzepte Wert gelegt. Nicht unwesentliche Bestände finden sich auch in Frankreich hauptsächlich im Osten, aber auch in den Typischen Weinanbaugebieten im Südwesten, wenn es kein allzu maritimes Klima ist. Dort wird sie traditionell als Weinpfahl angebaut.

Holzbausteine aus Robinienholz

In Deutschland findet man bedeutende Bestände in Reinform hauptsächlich in den neuen Bundesländer, in den devastierten Böden rundum Berlin (Brandenburg), aber auch in Sachsen, Sachsen Anhalt, Thüringen. Ebenso, hauptsächlich in Truppform oder als Beimischung in den alten Bundesländern eher im Süden, von den Braunkohlehalden im Kölner Revier über Saarland (Teilweise Monokultur) über die gesamte Reinschiene bis Freiburg. Oft wurde sie zusammen mit Weinbaukulturen angebaut, um mit dem Wind- und Erosionsschutz gleichzeitig ein Nutzholz im Wienbau für die Pfähle der Reben zu erzeugen, So kann man im Prinzip mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Außerhalb Europas wächst die Robinie natürlich weiterhin in den USA, mittlerweile über den ganzen Kontinent verbreitet. Holzwirtschaftlich genutzt wird sie derzeit aber dort nicht in größeren Mengen. Sehr große Flächen, es wird von 300.000 Hektar gesprochen, befinden sich in Korea, dort vornehmlich wohl zur Bodensicherung. Holzwirtschaftlich spielen sie ebenso wenig eine Rolle, wie in China, wo die Robinie, ebenfalls als Erosionsschutz, auf Flächen von ca. 800.000 Hektar angebaut wurden. Lediglich kleinhandwerkliche Betriebe nutzen dieses Holz in geringen Masse, der Rest wird dann für Energiegewinnung (Feuerholz) verwendet.

Holzbausteine aus Robinie

Insgesamt stehen in Deutschland mehrerer Millionen sogenannter Vorratsfestmeter in Robinie zur Verfügung, jedoch ist und bleibt die Robinie ein Holz, was nicht in die üblichen Schemata passt, also wird auch die Beschaffung von Robinienstammholz immer eine etwas aufwendigere Verfahrensweise mit sich bringen. Bei Konsequenter Nutzung der jetzt vorhandenen Robinienflächen in Deutschland und Ausbau der Flächen, wo es aus ökologischen Gründen Sinn macht (Tagebergwerkverbau/Kippenbegrünung/Stark devastierte Böden etc.) wird mit Sicherheit eine Nachhaltige (So wie der Begriff definiert ist: Massennachhaltigkeit) Bewirtschaftung der Robinie in Deutschland den Bedarf in etwa befriedigen können.