Uniqueline Holzbau und Ingenieurholzbau

Energieeffizientes Bauen mit Holz

zerstörter Wald nach einem Windwurf

Rahmenbau und Tafelbauweise – gängige Haustypen aus Holz

Der Rahmenbau und die Tafelbauweise haben sich im 21. Jahrhundert zu den gängigsten Haustypen aus Holz entwickelt und vereinen zahlreiche Vorteile in sich. Von der schnellen Montage auf der Baustelle bis hin zum sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis gibt es für das Holzhaus kaum eine effektivere Variante als diese beiden Haustypen. Der Holzrahmenbau und die Tafelbauweise sind sehr eng miteinander verwandt und unterscheiden sich prinzipiell lediglich darin, dass es sich bei der Tafelbauweise um einen insbesondere im Bereich der Fertighäuser sehr weit verbreiteten Haustyp handelt. Beim Holzrahmenbau gibt es für den Bauherrn dagegen sehr viel mehr Möglichkeiten, sich mit Eigenleistungen einzubringen und dadurch die Kosten deutlich zu reduzieren.

Beide Haustypen bieten gegenüber der Holzskelettbauweise den Vorteil, dass das Gewicht des gesamten Holzhauses auch auf die Außenwände verteilt wird und die Konstruktion dadurch in sich stabiler wird. Wie der Name bereits erahnen lässt, wird beim Holzrahmenbau zunächst das Grundgerüst des Holzhauses inklusive des Dachstuhles errichtet. In weiteren Schritten folgen die Anbringung von Holzplanken an den Außenwänden sowie die Abdeckung des Daches. Schon in diesen Bauphasen kann ein hohes Maß an Eigenleistung erbracht werden, noch mehr allerdings beim abschließenden Innenausbau eines in Rahmenbauweise errichteten Holzhauses.

Bei der Tafelbauweise handelt es sich um eine rationelle Weiterentwicklung der Holzrahmenbauweise, die vor allem beim Bau von Fertighäusern üblich ist. Hier werden sämtliche Außenwände bereits industriell vorgefertigt auf die Baustelle geliefert, wo die einzelnen Bauteile in der Regel binnen weniger Tage montiert werden. Das Dach wird ebenfalls in einigen wenigen Bauteilen geliefert und zum Abschluss auf das Holzhaus gesetzt. Dieser Haustyp zählt zu den preisgünstigsten Arten von Holzhäusern, lässt dafür aber auch deutlich weniger Spielraun für individuelle Gestaltungsideen. Handelt es sich um ein sogenanntes Ausbauhaus, so kann der Bauherr seine eigenen Vorstellungen zumindest noch beim Innenausbau einbringen.