Uniqueline Holzbau und Ingenieurholzbau

Holzbau - Massivbau verliert

zerstörter Wald nach einem Windwurf

Die Massivbauweise verliert an Boden

Die Massivbauweise verliert an Boden, was aus Umfragen hervorgeht. Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult befragte Bauunternehmer und Architekten für eine Jahresanalyse, welche Baustoffe nach ihren Erfahrungen bei Leichtbau-Projekten vorn liegen. Die Branchenprofis sollten in Telefoninterviews spontan einschätzen, welcher Baustoff innerhalb der Leichtbauweise bis zum Jahr 2017 am häufigsten eingesetzt wird. Das Ergebnis fiel eindeutig aus, über die Hälfte von 180 befragten Bauunternehmern und 182 Architekten nannten spontan Holz als bevorzugten Baustoff. Befragte aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern fokussierten besonders stark auf Holz, sie bescheinigten dem Baustoff eine sehr aussichtsreiche Zukunft. Gerade der Landwirtschaftsbau, im agrargeprägten Norden ein traditionell wichtiges Bausegment, setzt mehr und mehr Holz bei der Leichtbauweise ein, die ihrerseits stark im Kommen ist. Im Westen und Süden der Republik ist Holz der Leichtbau-Favorit bei Wohnprojekten, deren künftige Besitzer auf die naturnahe Umgebung setzen. Auch Stahl wird im Süden oft beim Leichtbau eingesetzt, was sich aus der Ausprägung des Industriebaus in diesen Regionen ergibt. Allerdings wurde er nur von einem Fünftel der Befragten als besonders relevant eingeschätzt.