Uniqueline Holzbau und Ingenieurholzbau

Holzbau - Lebensdauer von Holzhäusern

zerstörter Wald nach einem Windwurf

Höhere Lebensdauer von Holzhäusern

Bei der Lebensdauer von Holzhäusern spielen vor allem drei Faktoren eine überaus wichtige Rolle – die Verarbeitung beim Bau des Holzhauses, die richtige Dämmung und nicht zuletzt ein wirkungsvoller Holzschutz. Sofern diese Kriterien berücksichtigt werden, wird Holzhäusern von Experten eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren attestiert, womit sich diese ökologisch rücksichtsvolle Bauweise mit Massivhäusern durchaus auf Augenhöhe messen kann.

Der Weg zur längeren Lebensdauer von Holzhäusern beginnt bereits bei der Planung und dem Bau der eigenen vier Wände. So sollte ausschließlich hochwertiges Holz verwendet werden. Mindestens ebenso wichtig ist es, die Einzelteile des Holzhauses sehr genau zu verbauen und dabei die größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Dies gilt vor allem dann, wenn das Holzhaus als Ausbauhaus oder überwiegend in Eigenarbeit errichtet wird, also ganz oder zumindest weitgehend auf die Dienste einer ausführenden Fachfirma verzichtet wird. Andernfalls kann sich die vermeintliche Kosteneinsparung schnell als finanzielles Fiasko entpuppen.

Zu den letzten, aber umso wichtigeren Arbeitsschritten beim Bau eines Holzhauses zählen Dämmung und Isolierung von Innen- und Außenwänden. Hier sollte vor allem an den Ecken und Kanten auf eine saubere Arbeitsausführung geachtet werden, um mögliche Witterungseinflüsse vom Holzhaus fernzuhalten. Neben deutlichen Einsparungen bei den Energiekosten führt eine optimale Dämmung auch dazu, dass das Holzhaus dauerhaft vor Schädlingen wie Schimmel oder Fäulniserregern geschützt wird. Vor allem beim Holzhaus kann Schimmelbefall zur drastischen Reduzierung der maximal möglichen Lebensdauer führen.

Häufig vernachlässigt wird der richtige Holzschutz, der vor allem an den Außenwänden von entscheidender Bedeutung ist, wenn es um die Verlängerung der Lebensdauer von Holzhäusern geht. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass bereits beim Bau des Holzhauses ausschließlich vorbehandeltes Holz zum Einsatz kommt. Sobald das Holzhaus steht, sollten die Außenwände mit einem geeigneten Holzlack, die auch in Kombination mit Holzfarben erhältlich sind. Bauherren, die ganz auf Chemie verzichten wollen, entscheiden sich für ein Produkt, das auf rein natürlicher Basis hergestellt wird. Der Holzschutz sollte auch nach dem Einzug in das Holzhaus nicht vernachlässigt und in regelmäßigen Abständen, etwa alle 5 – 10 Jahre, erneuert werden.