Dachaufstockung mit Holz
Eine Dachaufstockung ist die kostengünstige Alternative zum Neubau, wenn Wohnraum erweitert werden soll. Der Baugrund ist teuer, besonders in
innerstädtischen Lagen ist er zudem rar. Wer neu baut, sieht sich zudem diversen Genehmigungsverfahren gegenüber, bezahlt Grundstücks- und
Erschließungskosten. Demgegenüber erscheint die Dachaufstockung sehr sinnvoll und wesentlich unkomplizierter zu realisieren. Wer sich dafür
entscheidet, kann grundsätzlich zwischen verschiedenen Materialien wählen. Die Dachaufstockung mit Holz bietet hierbei diverse Vorteile.
Der größte Vorzug von Holz liegt in der hohen Stabilität, gemessen am Eigengewicht. Besonders bei einer Dachaufstockung ist dieser Aspekt essenziell,
denn schließlich wird das Gebäude über das ursprünglich geplante Maß hinaus belastet. Die Tragfähigkeit vorhandener Bauteile ist also in der
Regel bereits ausgereizt, das Gebäude selten für wesentlich höhere Lasten ausgelegt. Daher erscheinen Aufstockungen um so vorteilhafter, je
leichter sie sind. Es gibt aber noch wesentlich mehr Vorteile bei einer Dachaufstockung mit Holz. Diese erfolgt im Trockenbau, wodurch die
Arbeiten schnell und preisgünstig vonstattengehen. Es wird keinerlei Feuchtigkeit in bestehende und neue Bauteile eingebracht, dadurch gibt
es auch anschließend keine Verzögerung des Bauablaufs durch notwendige Austrocknungszeiten. Bei anderen Materialien müssten diese Zeiten
einkalkuliert werden, auch das Wetter spielt dabei eine erhebliche Rolle. Durch die kurze Bauzeit mit Holz ist die Dachaufstockung in kürzester
Zeit wettersicher. Decken-, Wand- und Dachelemente weisen einen hohen Vorfertigungsgrad auf, was alle Montageleistungen auf dem Dachgeschoss
selbst erheblich reduziert. In der Regel wird die Dachaufstockung aus Holz binnen zwei bis drei Tagen regensicher aufgesetzt. Das
Witterungsrisiko wird damit erheblich reduziert, es besteht nur für dieses kurze Zeitfenster.