Uniqueline Holzbau und Ingenieurholzbau

Holzbau - Brandgefahr bei Holzhäusern

zerstörter Wald nach einem Windwurf

Erhöhte Brandgefahr bei Holzhäusern ??

Dass Holzhäuser brandgefährdeter sind als andere Bauten, gehört zu den am meisten verbreiteten Vorurteilen unter Bauherren und Verkäufern von Massivhäusern. In Wahrheit unterscheidet sich die Brandgefährdung wenig, unter günstigen Umständen gilt ein Holzhaus sogar als brandsicherer gegenüber anderen Bauweisen. Es muss ohnehin die geforderte Brandschutzklasse nach DIN 4102 aufweisen.

Ein Grund für die relative Brandsicherheit von modernen Holzhäusern ist die Verwendung von massivem Buchen- oder Eichenholz. Wer schon einmal im Kamin Eichen- oder Buchenscheite verbrannt hat, kennt das Problem: Dieses Holz brennt nur schwer an. Generell entflammt Holz von Laubbäumen schwerer als von Nadelgehölzen, was an der internen Struktur und dem in den Zellen eingeschlossenen Wasser liegt. Brandgefahren für ein Haus gehen vorrangig von dessen Inneneinrichtung (Möbeln, Gardinen, Teppichen), der Elektrik und unter Umständen von Öfen und Kaminen aus. Wenn Feuer von Einrichtungsgegenständen auf Wände, Decken und Fußböden übergreift, droht ein Totalabbrand des Gebäudes. Diese Gefahr ist bei allen Bauweisen in etwa gleich hoch.