Holzbau mit Furnierformholz

Formholz sind zwei- oder dreidimensional verformte Produkte aus zusammengefügten Holzquerschnitten.

Furnierformholz

Furnierformholz im Holzbau

Das durch Furniertrockenanlagen von Feuchtigkeit befreite Furnier kann bei entsprechend zeitnaher Weiterverarbeitung bis zur Auskühlung einer Bogenverleimung zugeführt werden. Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit und zur Verringerung des Quell- und Schwindverhaltens wird Formschichtholz mit einigen dazwischenliegenden Lagen abgesperrt. Dreidimensional verformtes Formschichtholz. Insbesondere durch chemische oder thermische Veränderung ist es möglich Formsperrholz und Formschichtholz wetterfest herzustellen.

Furnierformholz-Holzbau-Element

Besonders bekannt sind Holzschlitten oder Rodeln, in größerer Dimension sind Stiegengeländer und im Holzbau gebogene Dreigelenksrahmen bekannt. Formholz ist vorwiegend Massivholz, das wie normales Holz bearbeitet und dann in trockenem und kaltem Zustand gebogen werden kann. Formholz unterscheidet sich vom sogenannten Bugholz dahingehend, dass es nicht wie das Bugholz in einem massiven Stück vorliegt, sondern aus dünnen, miteinander verleimten Furnierschichten besteht. Durch den 3-21fachen Schichtholzaufbau sind die Holzbau Formteile widerstandsfähig und formstabil, je nach Abhängigkeit von der Leistung, der das Formteil entsprechen soll, wird eine bestimmte Zahl Schälfurniere zusammengefügt und verleimt.