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Uniqueline HolzBauElemente - Aktuelles vom Holzbau

HolzBauElement mit Gitterrost Kern

Das Rostkernelement mit seinem aus Holz bestehenden Gitterrost-Kern ist ein Holz-Leichtbauträger, das als Brettsperrholzelement oder Furnierschichtelement mit zellenartigen Kern ausgeführt ist. Obergurt und Untergurt sind durch Gitterrost-artige Mittelstege aus Holzwerkstoff verbunden. Die Gurte bestehen im Wesentlichen aus Schnittholz, wobei diese aus mehreren Sublagen bestehen können, die als Schichtholz, insbesondere Sperrholz aufgebaut sind. Die Tragfähigkeitseigenschaften für eine bevorzugte Tragrichtung lassen sich gezielt einstellen, indem die Stegstärke und/oder der Stegabstand und die damit unmittelbar beeinflusste Steganzahl und/oder die Stegmaterialien verändert werden. Die Zwischenbereiche sind häufig als Hohlbereiche bzw. Hohlkammern ausgebildet und sind in ihrer Form, quadratisch, rechteckig oder rautenförmig ausgebildet. Diese können gebildet sein, indem die Lamellen voneinander beabstandet sind. Je nach Anwendungszweck kann es günstig sein, wenn die Zwischenbereiche mit einem wärmedämmenden und/oder schallwellenreduzierenden Füllstoff gefüllt sind. Der Zwischenbereich bzw. Hohlbereich wird üblicherweise aus den Lamellen der Kernlage gebildet, die mit den Decklagen formschlüssig verbunden sind. Üblicherweise ist zumindest eines der Lamellenenden einer jeweiligen Lamelle formschlüssig in eine der Nuten eingefügt und vorzugsweise mit dieser verklebt, um die Lamelle mit der jeweiligen Lage zu verbinden. Um eine bessere Stützwirkung gegen Rollschub und Querschub zu erzielen, kann die Lamelle häufig um eine oder mehrere Verdrehachsen, insbesondere spiralartig, verdreht sein.


HolzBauElement mit Zickzack-Struktur-Kern

Für eine effiziente Kraftableitung ist es günstig, wenn mehrere, üblicherweise unmittelbar benachbarte, Lamellen mit deren Lamellenenden in dieselbe Nut ragen. Um die Schubsteifigkeit zu erhöhen, können in Lamellenenden, welche in dieselbe Nut ragen, miteinander verbunden sein. Durch die so erzeugte Zickzack-Struktur wird eine besonders ausgeprägte Robustheit erreicht.


Lamellen des HolzBauElementes

Für eine hohe Belastbarkeit der Lamellen ist es günstig, wenn zumindest eine der Lamellen und/oder zumindest eine der Lagen mit mehreren, vorzugsweise miteinander verklebten, Furnierschichten gebildet ist. Dadurch ist ein Rissbildungspotenzial herabgesetzt, da größere Inhomogenitäten in der Materialstruktur verhinderbar sind, und eine Rissausbreitung gehemmt ist, da Furnierschichten, insbesondere eine Abfolge von mehreren Furnierschichten, ein Hindernis für einen bereits entstandenen Riss darstellen. Zweckmäßig ist es hierzu, wenn mehrere Furnierschichten eine Furnierschichtabfolge bilden, indem diese im Wesentlichen unmittelbar aufeinander angeordnet bzw. miteinander verbunden, insbesondere verklebt, sind. Die Lamellen und/oder Lagen können mit einer oder mehreren solchen Furnierschichtabfolgen gebildet sein, insbesondere aus solchen bestehen. Zweckmäßig sind mehrere, vorzugsweise ein Großteil, im Besonderen sämtliche, der Lamellen und/oder zumindest eine oder beide Lagen mit bzw. aus Furnierschichten bzw. Furnierschichtabfolgen ausgebildet. Dies ermöglicht eine nachhaltige Belastbarkeit. Im Besonderen können auf diese Weise Krümmungen der Lamellen einfach und robust umgesetzt werden. Die Furnierschichten sind bevorzugt quer, insbesondere orthogonal, zu einer Lagenreferenzebene der jeweiligen Lage bzw. parallel zur Verbindungsrichtung der Lamellen ausgerichtet.